1. GELTUNGSBEREICH, VERTRAGSBEZIEHUNGEN

1.1 Diese Allgemeinen GeschĂ€ftsbedingungen (nachfolgend “AGB”) gelten fĂŒr Konzerte, bei denen der Kleinfeldturnier Zernien e.V., Birkenweg 13, 29499 Zernien, 1. Vorsitzender: AndrĂ© Köpke, Vereinsregister: Amtsgericht LĂŒneburg, VR: 201360 (nachfolgend „wir“ oder „KFT“) Veranstalter ist. Sie regeln die Beziehungen zwischen dem KFT und den KartenkĂ€ufern (nachfolgend “Sie” oder “Kunde”). Die AGB sind Bestandteil des Vertrages ĂŒber den Erwerb von Konzertkarten (nachfolgend “Tickets”). FĂŒr den Fall, dass der Kunde eigene, anders lautende AGB verwendet, werden diese nicht Vertragsbestandteil, sofern wir ihnen nicht schriftlich zugestimmt haben.

1.2 Sie als unser Kunde bestĂ€tigen mit dem Erwerb eines Tickets, dass Sie diese AGB zur Kenntnis genommen haben und sie als bindend akzeptieren. Bei einem Online-Kauf von Tickets erfolgt die BestĂ€tigung durch Anklicken der SchaltflĂ€che “ Ich habe die AGBs und die DatenschutzerklĂ€rung gelesen und akzeptiert”.

1.3 Auf dem jeweiligen VeranstaltungsgelĂ€nde gelten neben diesen AGB auch die AGB (einschließlich Hausordnung) des jeweiligen Inhabers. Auf diese wird hingewiesen.

 

  1. VERTRAGSABSCHLUSS, TICKETKAUFPREIS UND FÄLLIGKEIT, KEIN WIDERRUFSRECHT UND AUSSCHLUSS VON KINDERN UNTER 6 JAHREN

2.1 Tickets können unmittelbar ĂŒber einen unserer Vertriebspartner in Vorverkaufsstellen, ĂŒber das Internet oder Tickethotlines erworben werden. Der Verkauf der Tickets wird von unseren Vertriebspartnern im Namen und auf Rechnung des KFT vermittelt. Die AGB der Vertriebspartner treten neben diese AGB und sind ebenfalls zu beachten. Im Fall abweichender Bestimmungen haben die vorliegenden AGB des KFT Vorrang.

2.2 Beim Kauf von Tickets kommt ein Vertrag ĂŒber den Besuch der Konzertveranstaltung stets zwischen Ihnen als Kunde und dem KFT als Veranstalter zustande. Der Ticketkaufpreis, der sich aus Ticketgrundpreis, VorverkaufsgebĂŒhr und sonstigen GebĂŒhren, jeweils inkl. gesetzlicher MwSt., zusammensetzt (nachfolgend “Ticketkaufpreis”), steht vollstĂ€ndig dem KFT als Veranstalter zu. Der Ticketkaufpreis ist nach Vertragsschluss sofort zur Zahlung fĂ€llig, es sei denn, Ihnen wird im Bestellvorgang ein abweichendes Zahlungsziel genannt. Möglicherweise erhebt unser Vertriebspartner weitere GebĂŒhren im eigenen Namen. Hierauf werden Sie wĂ€hrend des Bestellvorgangs hingewiesen.

2.3 Die Tickets verbleiben bis zur vollstÀndigen Zahlung des Ticketkaufpreises im alleinigen Eigentum des KFT und berechtigen bis dahin nicht zum Eintritt in die gebuchte Veranstaltung.

2.4 Der Vertrag ĂŒber den Besuch von Konzertveranstaltungen ist ein Vertrag ĂŒber Freizeitveranstaltungen, bei dem Kunden kein Widerrufsrecht zusteht. Sie können Ihre WillenserklĂ€rung bezĂŒglich der Bestellung von Tickets zu Freizeitveranstaltungen daher nicht widerrufen.

2.5 Der Verkauf von Tickets an Jugendlichen unter sechzehn (16) Jahren ist ausgeschlossen. FĂŒr sie darf auch nicht als berechtigte Dritte ein Ticket (mit-)erworben werden. Jugendliche unter sechzehn (16) Jahren wird kein Zutritt zur Veranstaltung gewĂ€hrt, auch nicht in Begleitung einer personensorgeberechtigten oder erziehungsbeauftragten Person.

 

  1. GÜLTIGKEIT DER TICKETS

3.1 Ihr Ticket berechtigt jeweils nur eine Person zum Eintritt zu der gebuchten Veranstaltung. Mit Verlassen der Veranstaltung bzw. einmaliger Freischaltung (Online-Tickets) verliert das Ticket seine GĂŒltigkeit.

3.2 Eine Mehrfachnutzung des Tickets ist ausdrĂŒcklich untersagt.

 

  1. RÜCKGABE VON TICKETS, TICKETKAUFPREISERSTATTUNG IM FALL DES AUSFALLS ODER EINER VERLEGUNG DER VERANSTALTUNG

4.1 Ein Anspruch auf RĂŒckgabe von Tickets und Erstattung des Ticketkaufpreises mit Ausnahme der VorverkaufsgebĂŒhr besteht grundsĂ€tzlich nur bei Ausfall und/oder Verlegung von Veranstaltungen.

4.2 Der Anspruch auf Erstattung des Ticketkaufpreises mit Ausnahme der VorverkaufsgebĂŒhr ist

  • a) im Falle des ersatzlosen Ausfalls der Veranstaltung spĂ€testens vier (4) Wochen nach dem entfallenen Veranstaltungstermin,
  • b) im Falle der Verlegung auf einen Ersatztermin spĂ€testens bis 24:00 Uhr des Vortages der Ersatzveranstaltung

geltend zu machen. Sollten Sie aus von Ihnen nicht vertretbaren GrĂŒnden an der fristgemĂ€ĂŸen Geltendmachung des Erstattungsanspruchs gehindert sein – z.B. wegen Krankheit – sind Sie fĂŒr das Vorliegen derjenigen Voraussetzungen nachweispflichtig, die das Nicht-VertretenmĂŒssen begrĂŒnden.

4.3 Die VorverkaufsgebĂŒhr wird nicht zurĂŒckerstattet. Gegen den Anspruch auf RĂŒckerstattung der an uns geleisteten VorverkaufsgebĂŒhr im Falle Ihres RĂŒcktritts vom Veranstaltungsvertrag rechnen wir mit unserem Anspruch auf Wertersatz in Höhe der VorverkaufsgebĂŒhr auf. Denn im Fall eines RĂŒcktritts sind Sie uns gegenĂŒber verpflichtet, hinsichtlich der von Ihnen erlangten Vermittlungsleistung beim Ticketkauf durch uns und unseren Vertriebspartner Wertersatz zu leisten.

4.4 Erhebt unser Vertriebspartner weitere GebĂŒhren im eigenen Namen (Ziffer 2.2) so richtet sich deren RĂŒckerstattung nach den AGB des Vertriebspartners.

4.5 Sie haben sich wegen des Anspruchs auf RĂŒckerstattung des Ticketkaufpreises mit Ausnahme der VorverkaufsgebĂŒhr an den Vertriebspartner zu wenden, bei dem Sie die Tickets erworben haben. Es sei denn, unser Vertriebspartner sieht ein anderes Verfahren zur RĂŒckerstattung vor, erfolgt die Erstattung des Ticketkaufpreises mit Ausnahme der VorverkaufsgebĂŒhr nur gegen Vorlage der Tickets im Original. Bei Verlust der Tickets sind weder Ticketkaufpreiserstattungen noch die AushĂ€ndigung von Ersatztickets möglich.

4.6 Ihre Rechte, sich wegen einer vom KFT zu vertretenden Pflichtverletzung im Rahmen der gesetzlichen Vorschriften vom Vertrag zu lösen oder Schadensersatz zu verlangen, bleiben unberĂŒhrt. Die Geltendmachung von Schadens- und/oder AufwendungsersatzansprĂŒchen steht jedoch unter dem Haftungsvorbehalt der Ziffer 10.

4.7 Sollte eine Mannschaft, die bereits eine Zusage erhalten und das Startgeld entrichtet hat, aufgrund kurzfristiger Terminkonflikte oder Ă€hnlicher UmstĂ€nde nicht in der Lage sein, am Turnier teilzunehmen, kann in AusnahmefĂ€llen eine anteilige RĂŒckerstattung der MeldegebĂŒhr vereinbart werden. Die Höhe der RĂŒckerstattung richtet sich nach der folgenden Tabelle:

  • Bis 8 Wochen vor Turnierbeginn: Erstattung von 75% der MeldegebĂŒhren
  • Bis 4 Wochen vor Turnierbeginn; Erstattung von 50% der MeldegebĂŒhren
  • Bis 2 Wochen vor Turnierbeginn: Erstattung von 25% der MeldegebĂŒhren

Eine Auszahlung des Erstattungsbetrags kann nur gewÀhrleistet werden, sofern eine Ersatzmannschaft gefunden werden kann, die den frei gewordenen Startplatz einnimmt.

 

  1. BESONDERE BESTIMMUNGEN BEIM LIMITIERTEN TICKETERWERB

5.1 FĂŒr bestimmte Veranstaltungen ist der Ticketkauf pro Person auf eine maximale Anzahl von Tickets beschrĂ€nkt. Diese Veranstaltungen sind mit einem entsprechenden Hinweis auf den beschrĂ€nkten Ticketerwerb gekennzeichnet bzw. es wird beim Ticketkauf darauf hingewiesen. Sie dĂŒrfen fĂŒr diese Veranstaltungen, unabhĂ€ngig von der Anzahl der KaufvorgĂ€nge, nur die Anzahl an Tickets erwerben, die als Höchstmenge angegeben wird. Über diese Anzahl von Tickets hinausgehende KaufvorgĂ€nge einer Person oder mehrerer miteinander zum Zwecke des gewerblichen oder kommerziellen Tickethandels verbundener Personen, z.B. durch Angabe verschiedener E-Mail-Adressen oder verschiedener Zahlungsmittel (insbesondere von Prepaid-Kreditkarten, die fĂŒr den Zweck eingesetzt werden, mehr als die zulĂ€ssige Menge an Tickets zu kaufen) sowie sonstige Umgehungen, sind ausdrĂŒcklich untersagt.

5.2 FĂŒr jeden Fall einer schuldhaften Zuwiderhandlung gegen Ziffer 5.1 Satz 3 und 4 kann das KFT von Ihnen die Zahlung einer Vertragsstrafe verlangen, deren Höhe das KFT nach billigem Ermessen festsetzen kann und die im Streitfall vom Gericht ĂŒberprĂŒft werden kann. Im Regelfall richtet sich die Höhe der Vertragsstrafe nach der Anzahl der entgegen Ziffer 5.1 Satz 3 und 4 gekauften Tickets, wobei diese Anzahl mit dem Ticketkaufpreis (Ziffer 2.2) zu multiplizieren ist. Die Vertragsstrafe betrĂ€gt maximal EUR 5.000,00. Weitergehende SchadensersatzansprĂŒche bzw. Vertragsstrafeforderungen wegen sonstiger VerstĂ¶ĂŸe gegen diese AGB bleiben unberĂŒhrt. Eine gezahlte Vertragsstrafe wird auf einen Schadensersatzanspruch angerechnet. Im Falle eines Verstoßes gilt außerdem Ziffer 9.

 

  1. BESCHRÄNKUNGEN BEIM ERWERB UND DER WEITERGABE VON TICKETS

6.1 Aus GrĂŒnden der Fairness, zur Unterbindung des Weiterverkaufs von Tickets zu ĂŒberhöhten Preisen und um eine damit verbundene RufbeeintrĂ€chtigung des KFT als Veranstalter zu vermeiden, liegt es im Interesse des KFT, den Erwerb und die Weitergabe von Tickets einzuschrĂ€nken. Sie verpflichten sich, die Tickets ausschließlich zum privaten Gebrauch zu erwerben und zu nutzen. Ihnen ist es insbesondere untersagt:

  • a) Tickets ohne vorherige ausdrĂŒckliche Zustimmung des KFT weiterzugeben oder zu verĂ€ußern oder im Namen eines Dritten zu erwerben, wenn dies im Rahmen einer gewerblichen oder kommerziellen TĂ€tigkeit erfolgt,
  • b) Tickets im Rahmen von vom KFT nicht autorisierten Internetauktionen zum Verkauf anzubieten,
  • c) Tickets ohne vorherige ausdrĂŒckliche Zustimmung des KFT an Dritte zu verkaufen, um Gewinn zu erzielen oder im Namen eines Dritten zu erwerben, um mit der VermittlungstĂ€tigkeit Gewinn zu erzielen,
  • d) Tickets zu Zwecken der Werbung, der Vermarktung, als Bonus, Werbegeschenk oder Gewinn oder Teil eines vom KFT nicht autorisierten Hospitality- oder Reisepakets weiterzugeben und/oder zu verĂ€ußern,
  • e) Tickets vor dem Veranstaltungsort zu verkaufen oder
  • f) Tickets unter Einschaltung eines in Ihrem Namen auftretenden gewerblich oder kommerziell handelnden Dritten als Ihrem Stellvertreter zu erwerben, es sei denn, dass die an den Dritten hierfĂŒr zu zahlenden GebĂŒhren insgesamt maximal 15% des Ticketkaufpreises (Ziffer 2.2) betragen.

6.2 FĂŒr jeden Fall einer schuldhaften Zuwiderhandlung gegen die in Ziffer 6.1 enthaltenen Verbote kann das KFT von Ihnen die Zahlung einer Vertragsstrafe verlangen, deren Höhe das KFT nach billigem Ermessen festsetzen kann und die im Streitfall vom Gericht ĂŒberprĂŒft werden kann. Die Höhe der Vertragsstrafe richtet sich im Regelfall nach dem aktuellen Angebots- bzw. WeiterverĂ€ußerungspreis, mindestens jedoch nach dem Ticketkaufpreis der entgegen Ziffer 6.1 angebotenen oder weitergegebenen Tickets. Die Vertragsstrafe betrĂ€gt insgesamt maximal EUR 7.500,00. Weitergehende SchadensersatzansprĂŒche bzw. Vertragsstrafeforderungen wegen sonstiger VerstĂ¶ĂŸe gegen diese AGB bleiben unberĂŒhrt. Eine gezahlte Vertragsstrafe wird auf einen Schadensersatzanspruch angerechnet.

6.3 Im Falle eines Verstoßes gegen Ziffer 6.1 f) kommt der Vertrag ĂŒber den Besuch der Veranstaltung nicht zustande, da die Stellvertretung in diesem Fall ausgeschlossen ist. Der bereits gezahlte Ticketkaufpreis (Ziffer 2.2) mit Ausnahme der VorverkaufsgebĂŒhr wird Ihnen in diesem Falle zurĂŒckerstattet. Ein bereits ausgestelltes Ticket wird von uns oder unserem Vertriebspartner gesperrt und verliert damit seine GĂŒltigkeit.

 

  1. BESONDERE BESTIMMUNGEN FÜR DEN ERWERB PERSONALISIERTER TICKETS

7.1 FĂŒr bestimmte Veranstaltungen sind die Tickets personalisiert, d.h. nur derjenige hat das Recht, Zutritt zur Veranstaltung zu verlangen, der Inhaber des Besuchsrechts ist. Sein Name ist Bestandteil des Tickets. Diese Veranstaltungen sind mit einem entsprechenden Hinweis auf die Personalisierung der Tickets gekennzeichnet bzw. es wird beim Ticketkauf darauf hingewiesen. Sie verpflichten sich, die Tickets ausschließlich zum privaten Gebrauch zu erwerben und zu nutzen. Es gilt Ziffer 6.1. Der von Ihnen beim Erwerb angegebene Vor- und Nachname wird auf dem Ticket vermerkt. Sofern die Möglichkeit besteht, mehrere personalisierte Tickets zu erwerben, werden Sie wĂ€hrend des Kaufs aufgefordert und sind Sie dazu verpflichtet, sofort beim Kauf wahrheitsgemĂ€ĂŸ den/die Vor- und Nachnamen sowie die E-Mail-Adresse(n) der weiteren Person(en) anzugeben, fĂŒr die die personalisierten Tickets ausgestellt werden sollen. Das RechtsgeschĂ€ft steht und fĂ€llt mit der fristgerechten sofortigen und wahrheitsgemĂ€ĂŸen Angabe der unterschiedlichen Namen der Ticketinhaber beim Kauf, da die Tickets sofort im Anschluss auf die im Kaufvorgang von Ihnen angegebenen Namen ausgestellt werden (“relative Fixschuld”). Ein Verstoß gegen die Pflicht zur Angabe unterschiedlicher Namen fĂŒhrt beim KFT zu einem erheblichen Mehraufwand durch spĂ€tere Umpersonalisierungs-Anfragen sowie zu Konflikten bei der Einlasskontrolle. Zudem werden Konzerte als ausverkauft angezeigt, obwohl das KFT bei VerstĂ¶ĂŸen gegen die Pflicht zur Angabe unterschiedlicher Namen von den jeweiligen VertrĂ€gen zurĂŒcktreten kann und dadurch wieder PlĂ€tze verfĂŒgbar werden. MĂŒsste das KFT Ihnen vor dem RĂŒcktritt zunĂ€chst eine angemessene Frist setzen, ginge dies zu Lasten der anderen Fans und wĂŒrde den nicht autorisierten Tickethandel zu ĂŒberhöhten Preisen begĂŒnstigen. FĂŒr den Fall der mehrfachen Nennung desselben Namens beim Kauf entgegen der vorgenannten Bestimmung behĂ€lt sich das KFT aus den genannten GrĂŒnden das Recht vor, sofort vom Vertrag zurĂŒckzutreten, ohne dass es einer Fristsetzung bedarf (§ 323 Abs. 2 Nr. 2 BGB). Ferner werden Sie dazu aufgefordert, zu bestĂ€tigen, dass Sie berechtigt sind, im Namen von Dritten das Ticket bzw. die Tickets zu personalisieren. In diesen FĂ€llen kommt der Vertrag ausschließlich zwischen Ihnen und dem KFT zustande. Die von Ihnen benannten weiteren Personen werden durch diesen Vertrag lediglich begĂŒnstigt und erhalten ein eigenes Recht zum Besuch der Veranstaltung (§§ 328 ff. BGB).

7.2 Eine Berechtigung zum Besuch der Veranstaltung besteht nur auf der Grundlage des Vertrags, den Sie mit dem KFT geschlossen haben (Ziffer 2.2). Zudem muss Ihr Name auf dem Ticket vermerkt sein. Aufgrund des zwischen Ihnen und dem KFT geschlossenen Vertrags sind Dritte, fĂŒr die Sie ein personalisiertes Ticket erworben haben, ebenfalls zum Besuch der Veranstaltung berechtigt. Der Name dieses Dritten muss auf seinem Ticket vermerkt sein. Eine Berechtigung zum Besuch der Veranstaltung besteht außerdem bei Personen, die nach Ziffer 7.4 in den Vertrag mit dem KFT eingetreten sind. Der Name dieser Person muss auf ihrem Ticket vermerkt sein. Voraussetzung fĂŒr den Besuch der Veranstaltung ist ferner, dass Sie bzw. die Person, fĂŒr die Sie das Ticket gekauft haben oder die nach Ziffer 7.4 in den Vertrag mit dem KFT eingetreten ist, sich bei der Einlasskontrolle auf Verlangen mit Ihrem/seinem gĂŒltigen Pass, Personalausweis, FĂŒhrerschein, Kreditkarte oder EC-Karte ausweisen kann.

7.3 Das KFT ist nicht verpflichtet, bei der Einlasskontrolle die Vorlage der genannten Dokumente zu verlangen, um so die Berechtigung des Ticketinhabers zu prĂŒfen. Das KFT wird auch dann seinem Vertragspartner gegenĂŒber von seiner Leistungspflicht frei, wenn sich eine andere Person unter Vorlage des Tickets Zugang zur Veranstaltung verschafft. Pro Ticket ist nur eine Person zum Besuch der Veranstaltung berechtigt.

7.4 Sie können Ihre Rechte und Pflichten aus dem Vertrag mit dem KFT (und damit auch das Recht, Zutritt zur Veranstaltung zu verlangen) nur dadurch auf einen Dritten ĂŒbertragen, dass der Dritte unter Übernahme sĂ€mtlicher Rechte und Pflichten an Ihrer Stelle in den Vertrag mit dem KFT eintritt. Dieser Eintritt setzt die Zustimmung des KFT voraus, die hiermit unter den in Ziffer 7.5 genannten EinschrĂ€nkungen vorab erteilt wird.

7.5 Aus GrĂŒnden der Fairness, zur Unterbindung des Weiterverkaufs von Tickets zu ĂŒberhöhten Preisen und um eine damit verbundene RufschĂ€digung des KFT als Veranstalter zu vermeiden, wird die Zustimmung vom KFT zum Eintritt eines Dritten in den Veranstaltervertrag gemĂ€ĂŸ Ziffer 7.4 in den folgenden FĂ€llen nicht erteilt:

  • a) bei einer Weitergabe oder VerĂ€ußerung von Tickets oder dem Erwerb von Tickets fĂŒr einen Dritten, wenn dies im Rahmen einer gewerblichen oder kommerziellen TĂ€tigkeit erfolgt, ohne vorherige ausdrĂŒckliche Zustimmung des KFT,
  • b) bei einer VerĂ€ußerung von Tickets im Rahmen von vom KFT nicht autorisierten Internetauktionen,
  • c) bei einer VerĂ€ußerung von Tickets zu einem Preis, der den Ticketkaufpreis (Ziffer 2.2) zuzĂŒglich Unkosten, die dem VerkĂ€ufer sonst aufgrund des Erwerbs oder der WeiterverĂ€ußerung des Tickets entstanden sind (maximal jedoch in Höhe von 15% des Ticketkaufpreis (Ziffer 2.2)) ĂŒbersteigt,
  • d) bei einer VerĂ€ußerung von Tickets, um Gewinn zu erzielen oder einem Erwerb der Tickets im Namen eines Dritten, um mit der VermittlungstĂ€tigkeit Gewinn zu erzielen,
  • e) bei einer Weitergabe und/oder VerĂ€ußerung von Tickets zu Zwecken der Werbung oder Vermarktung, als Bonus, Werbegeschenk oder Gewinn oder als Teil eines vom KFT nicht autorisierten Hospitality- oder Reisepakets, oder
  • f) bei einer VerĂ€ußerung von Tickets ohne Hinweis auf diese AGB, insbesondere Ziffer 7.4 und diese Ziffer 7.5.

In diesen FĂ€llen ist sowohl das Angebot als auch eine Weitergabe und/oder WeiterverĂ€ußerung der Tickets untersagt. Ein Verkauf von Tickets vor dem Veranstaltungsort ist ebenfalls untersagt.

7.6 FĂŒr jeden Fall einer schuldhaften Zuwiderhandlung gegen die in Ziffer 7.5 enthaltenen Verbote, einschließlich des Verbots, in den in Ziffer 7.5 genannten FĂ€llen Tickets anzubieten, ist das KFT berechtigt, von Ihnen die Zahlung einer Vertragsstrafe zu verlangen. Die Höhe der Vertragsstrafe kann das KFT nach billigem Ermessen festsetzen und sie kann im Streitfall von einem Gericht ĂŒberprĂŒft werden. Die Höhe der Vertragsstrafe richtet sich im Regelfall nach dem aktuellen Angebots- bzw. WeiterverĂ€ußerungspreis, mindestens jedoch nach dem Ticketkaufpreis (Ziffer 2.2) der entgegen Ziffer 7.5 angebotenen oder weitergegebenen Tickets. Die Vertragsstrafe betrĂ€gt insgesamt maximal EUR 7.500,00. Weitergehende SchadensersatzansprĂŒche bzw. Vertragsstrafeforderungen wegen sonstiger VerstĂ¶ĂŸe gegen diese AGB bleiben unberĂŒhrt. Eine gezahlte Vertragsstrafe wird auf einen Schadensersatzanspruch angerechnet. Im Fall eines Verstoßes gilt außerdem Ziffer 9.

 

 

  1. ÜBERTRAGUNG UND UMPERSONALISIERUNG PERSONALISIERTER TICKETS

8.1 Vorbehaltlich der Ziffern 7.4 und 7.5, d.h. nur unter der Voraussetzung, dass der Dritte in den Vertrag mit dem KFT unter Einschluss dieser AGB eintritt und das KFT hierzu seine Zustimmung nach Ziffer 7.4 erteilt hat, sind Sie berechtigt, ein von Ihnen erworbenes personalisiertes Ticket, d.h. das Besuchsrecht, auf einen Dritten zu ĂŒbertragen. Nach dieser Übertragung (§ 398 BGB) muss die Umpersonalisierung des Tickets auf den neuen Inhaber des Besuchsrechts erfolgen.

8.2 Neben einer solchen Übertragung und Umpersonalisierung steht Ihnen bei Tickets, die vom System der Eventbrite Inc. ausgestellt wurden, auch die Möglichkeit eines Verkaufs ĂŒber die Ticketbörse von Eventbrite Inc. offen.

8.3 FĂŒr die Umpersonalisierung des Tickets nach Ziffer 8.1 muss Ihnen der Name der Person, auf die Sie das Ticket umpersonalisieren lassen möchten, bekannt sein.

8.4 Die Umpersonalisierung des Tickets erfolgt durch den Vertriebspartner, bei dem Sie Ihr Ticket erworben haben (Ziffer 2.1).

8.5 Um sicherzustellen, dass Umpersonalisierungen ausschließlich durch den jeweils Berechtigten erfolgen, mĂŒssen Sie sich bei diesem Vertriebspartner mit einem kopierfĂ€higen amtlichen Ausweisdokument (nicht dem Personalausweis oder Pass), aus dem die IdentitĂ€t des Ticketinhabers hervor geht (z.B. Krankenversicherungskarte, FĂŒhrerschein), identifizieren. Unser Vertriebspartner prĂŒft anhand des Ausweisdokuments, ob der auf dem Ticket angegebene Name des KĂ€ufers mit dem Namen auf dem Dokument ĂŒbereinstimmt.

Eine Nutzung Ihrer Daten zu anderen Zwecken als der PrĂŒfung, ob die Person, die das Ticket umpersonalisieren lassen möchte, tatsĂ€chlich mit dem TicketkĂ€ufer identisch ist, erfolgt nicht.

8.6 Sollten Sie ein Ticket, das Sie fĂŒr eine andere Person erworben haben (Ziffer 7.1), umpersonalisieren lassen wollen, werden Sie von unserem Vertriebspartner aufgefordert, ein kopierfĂ€higes amtliches Ausweisdokument (nicht den Personalausweis oder Pass) dieser Person vorzulegen, aus dem die IdentitĂ€t des Ticketinhabers hervor geht (z.B. Krankenversicherungskarte, FĂŒhrerschein). Unser Vertriebspartner prĂŒft anhand des Ausweisdokuments, ob der auf dem Ticket angegebene Name der Person, fĂŒr die Sie das Ticket erworben haben, mit dem Namen auf dem Dokument ĂŒbereinstimmt.

Mit der ZurverfĂŒgungstellung des Ausweisdokuments versichern Sie, dass Sie berechtigt sind, fĂŒr denjenigen, fĂŒr den Sie ein Online-Ticket erworben haben, dieses Ticket umzupersonalisieren und fĂŒr diesen Dritten ein kopierfĂ€higes amtliches Ausweisdokument (nicht Personalausweis oder Pass) vorzulegen.  Eine Nutzung der Daten zu anderen Zwecken als zu prĂŒfen, ob der Name, der auf dem Online-Ticket vermerkt ist, mit dem Namen auf dem Ausweisdokument ĂŒbereinstimmt, erfolgt nicht.

8.7 Nachdem die Umpersonalisierung des Tickets abgeschlossen ist, wird das zuerst ausgestellte Ticket gesperrt. Es berechtigt dann nicht mehr zum Einlass.

8.8 FĂŒr die Umpersonalisierung berechnet Ihnen der Vertriebspartner eine BearbeitungsgebĂŒhr, die Ihnen vor der Umpersonalisierung mitgeteilt wird.

8.9 Die Umpersonalisierung kann nur bis spÀtestens 6 (sechs) Stunden vor Einlassbeginn erfolgen.

 

  1. SPERRUNG VON PERSONALISIERTEN TICKETS

9.1 Im Fall eines Verstoßes gegen die in Ziffern 5.1 oder 7.5 enthaltenen Verbote ist das KFT berechtigt, die betroffenen Tickets gegen RĂŒckerstattung des Ticketkaufpreises mit Ausnahme der VorverkaufsgebĂŒhr zu sperren und dem jeweiligen Ticketinhaber den Zugang zur Veranstaltung zu verweigern.

9.2 Im Falle eines wiederholten Verstoßes gegen die in Ziffern 5.1 oder 7.5 enthaltenen Verbote ist das KFT berechtigt, die betroffenen Tickets ersatzlos zu sperren, d.h. ohne RĂŒckerstattung des gezahlten Ticketkaufpreises.

9.3 Die Sperrung kann auch durch den Vertriebspartner im Auftrag des KFT erfolgen. Außerdem können die AGB dieser Vertriebspartner weitere GrĂŒnde fĂŒr die Sperrung von Tickets vorsehen.

 

  1. HAFTUNG DES KFT

10.1 Das KFT haftet ohne jegliche EinschrĂ€nkung fĂŒr alle im Rahmen des VertragsverhĂ€ltnisses schuldhaft verursachten SchĂ€den an Leben, Körper und Gesundheit. Dasselbe gilt fĂŒr alle FĂ€lle zwingender gesetzlicher Haftung, insbesondere nach dem Produkthaftungsgesetz, sowie bei Übernahme einer Garantie

10.2 Bei der Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (sog. Kardinalpflichten), die auf nur einfacher FahrlĂ€ssigkeit beruhen und nicht von Ziffer 10.1 erfasst sind, haftet das KFT beschrĂ€nkt auf den Ersatz des vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden. Zu den Kardinalpflichten des KFT zĂ€hlen solche Pflichten, deren ErfĂŒllung die ordnungsgemĂ€ĂŸe DurchfĂŒhrung des Vertrags erst ermöglichen und auf deren Einhaltung Sie regelmĂ€ĂŸig vertrauen dĂŒrfen.

10.3 Im Übrigen haftet das KFT nur bei grob fahrlĂ€ssiger oder vorsĂ€tzlicher Vertragspflichtverletzung.

10.4 Soweit die Haftung des KFT nach den vorstehenden AbsĂ€tzen ausgeschlossen oder beschrĂ€nkt ist, gilt dies auch fĂŒr die Haftung seiner gesetzlichen Vertreter und ErfĂŒllungsgehilfen.

 

  1. PFLICHTEN DES KUNDEN BEIM VERANSTALTUNGSBESUCH

11.1 GefĂ€hrliche GegenstĂ€nde wie GasbehĂ€lter, pyrotechnische Artikel (z.B. Fackeln, Feuerwerkskörper oder Wunderkerzen), Laserpointer, Waffen jeder Art sowie GegenstĂ€nde, die sich als Wurfgeschosse verwenden lassen – insbesondere Flaschen und Dosen – dĂŒrfen zu keiner Veranstaltung mitgebracht werden.

 

  1. TON- UND/ODER BILDAUFNAHMEN DES KFT

FĂŒr den Fall, dass wĂ€hrend der Veranstaltung Bild- und/oder Tonaufnahmen, wie beispielsweise Rundfunk- oder Fernsehaufnahmen, durch dazu berechtigte Personen durchgefĂŒhrt werden, erklĂ€ren Sie sich damit einverstanden, dass Sie eventuell in Bild und/oder Wort aufgenommen werden und die Aufzeichnungen ohne Anspruch auf VergĂŒtung vervielfĂ€ltigt, verbreitet und öffentlich wiedergegeben, insbesondere gesendet, werden dĂŒrfen, soweit nicht berechtigte Interessen von Ihnen entgegenstehen.

 

  1. ANWENDBARES RECHT, GERICHTSSTAND

13.1 Soweit es sich beim Kunden nicht um einen Verbraucher handelt, ist ausschließlich deutsches Recht unter Ausschluss des UN Kaufrechts anwendbar.

13.2 ErfĂŒllungsort und Gerichtsstand ist Zernien, soweit es sich bei dem Kunden um einen Kaufmann, eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen handelt.

 

  1. SCHLUSSBESTIMMUNGEN

14.1 Das KFT hat bis zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses neben diesen AGB keine Vereinbarungen getroffen oder Zusagen gemacht, weder mĂŒndlich noch schriftlich.

14.2 Sollten einzelne Bestimmungen dieses Vertrages ganz oder teilweise nichtig oder unwirksam sein oder werden, so wird dadurch die Wirksamkeit der ĂŒbrigen Bestimmungen nicht berĂŒhrt. An die Stelle von nicht einbezogenen oder unwirksamen Allgemeinen GeschĂ€ftsbedingungen tritt das Gesetzesrecht (§ 306 Abs. 2 BGB). Im Übrigen werden die Parteien anstelle der nichtigen oder unwirksamen Bestimmung eine wirksame Regelung treffen, die ihr wirtschaftlich möglichst nahe kommt, soweit keine ergĂ€nzende Vertragsauslegung vorrangig oder möglich ist.